Geld ist ein zentraler Bestandteil der heutigen menschlichen Zivilisation. Doch was versteht man unter Geld genau und welche Aspekte sind in diesem Zusammenhang von Bedeutung?

Geld kann zunächst einmal ein ideelles Gut oder ein realer Gegenstand sein. So versteht man hierunter eine Art Wertäquivalent. Gegenstände und Dienstleistungen, welche innerhalb einer Gesellschaft als wertvoll empfunden werden, können mit diesem knappen Gut dann beziffert werden. Das Geld kann dabei auf eine relativ lange Geschichte zurückblicken. Zu seinen Anfängen war Geld kein eigenständiges materielles Gut, welches nur diesen einen Zweck der Wertedarstellung innehatte. Vielmehr setzten die Menschen anfangs Gebrauchsgüter, beispielsweise Getreide, als eine Art Zahlungsmittel ein, da dieses von quasi jeder Person gebraucht wurde. Aber auch eigentlich unnütze Gegenstände, beispielsweise Gold, Silber und Muscheln, fanden in der Antike zunehmend Zustimmung und Akzeptanz beim Handeln. So kam es zu ersten offiziellen Währungen innerhalb einer Gesellschaft, wofür beispielsweise die Goldmünzen des römischen Reiches stehen. Die Kaiser gewährleisteten hierdurch nicht nur den reibungslosen Zahlungsverkehr, sondern verbreiteten auch ein Symbol der Macht, welches die Ausdehnung des eigenen Reiches demonstrieren sollte. Während des Mittelalters wurde Geld schließlich auch zum ideellen Gut, wodurch nur durch Zahlen auf dem Papier gehandelt werden konnte. So entstand zu dieser Zeit auch die Börse und das Konto.

Geld erfüllt insgesamt drei primäre Funktionen. So ist die primäre Säule die Zahlungsfunktion, dank welcher Waren erworben werden können. Des Weiteren ist die Funktion der Wertaufbewahrung zu nennen, wodurch eigene Verdienste quasi “konserviert” werden können. Letztlich ist Geld noch eine Maßeinheit, dank welcher Gegenstände und Leistungen in Hinblick auf deren Wert eingeschätzt und beurteilt werden können.





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