Ein Depotkonto wird bei einem Kreditinstitut für den Kontoinhaber geführt und dient ausschließlich der Abwicklung von Wertpapiergeschäften. Heutzutage wird ein Depotkonto meist bei einer Online-Bank geführt.
Bis vor einigen Jahren war es üblich, dass ein Bankkunde bei seiner Hausbank ein Depotkonto geführt hat, über das Aktienkäufe und Aktienverkäufe abgewickelt worden sind. Heutzutage hat fast jeder Börseninteressierte ein Depotkonto, auf das er online zugreifen kann. Somit können Order am Aktienmarkt bequem online eingegeben werden. Neben den Depotführungsgebühren, die aber bei vielen Banken mittlerweile entfallen, werden Kosten für eine Order berechnet. Um aber mit Wertpapieren handeln zu können, ist ein Depotkonto bei einem Kreditinstitut nach Wahl zwingend erforderlich. Wertpapiere die bei einer Bank gelagert werden, sind von einer eventuellen Insolvenz der Bank nicht betroffen, falls dieser Fall eintritt. Der Bankkunde hat mit seinem Depot in diesem Fall also keinen Verlust zu befürchten. Üblich ist es, dass die Wertpapiere nur als virtuelles Guthaben bei der Bank geführt werden.
Der Markt wird derzeit hinsichtlich der Gebühren von Cortal Consors angeführt. Diese bieten dem Kunden ein kostenloses Depotkonto und werben zusätzlich mit äußerst günstigen Gebühren pro Trade. Ebenfalls gute Bedingungen sind bei der Comdirect Bank gegeben. Auch hier wird ein Depotkonto angeboten, für das keine Gebühren anfallen, wenn zusätzlich ein Girokonto bei diesem Unternehmen besteht. Auch große Banken wie die Postbank, die Berliner Bank, die Deutsche Bank oder die Sparkasse bieten mittlerweile die Möglichkeit an, dass Aktiengeschäfte online abgewickelt werden können. Jedoch kann man hinsichtlich der Preisgestaltung davon ausgehen, dass eine reine Online-Bank wie Comdirect oder Cortal Consors mit günstigeren Preisen den Markt auch zukünftig im Griff haben wird.
Ein Depotkonto ist zwingend erforderlich, wenn man auf dem Aktienmarkt aktiv werden möchte. Ein Vergleich der Anbieter lohnt sich, wenn man erhebliche Kosten bei Kontoführungsgebühren oder Ordergebühren einsparen möchte.


